CHRONIK 

 

Die Anfänge: 1998-2000

Christian Stalder und Damian Bläsi treffen sich 1998 im damaligen Chasqui Chur, singend an Tasten und Percussion und entwickeln nebenher eigene Lieder. Ihre musikalischen Wurzeln reichen vom Flötenunterricht bis zur Blasmusik, von Mozart bis Punk. Beide schon in diversen Projekten engagiert, verdichten ihr Tun fortan in eigenem Liedgut mit Schalk und Kalauer angereichert. Für ihre Gesichter können sie nichts. Das erste Engagement steht an, da kommt Roberto Suter ins Spiel. Mit Gitarre und noch mehr Liedern - damals teils gar noch politisch motiviert - und dennoch komisch. Bandname und der erste Auftritt zu zweit werden gestrichen, die Probearbeit geht zu dritt von vorne los. 

Premiere anfangs 2000 als «Coirason» in der ausverkauften Churer Werkstatt mit dem Programm «Senora Helvecia». Von Chur gehts zu den ersten Auswärtsauftritten im Rosengarten Grüsch und ins Theater am See in Zürich.

Unvollständige Chronik des Schaffens:
 2002-2014

2002 folgt «s...»: in den weissen Vestons gastieren die Drei wieder in der Werkstatt. Sie singen spielend schmutzig-schöne, spanisch-schweizerdeutsche, schonungslos-schräge Songs. Ausverkauft! Es folgen Zusatzkonzerte und der erste Auftritt im Theater Hechtplatz Zürich anlässlich «Böser Montag - montags böse»: inmitten von Profis, Amateuren und Dilettanten. Die Zürcher mögens. Und bald darauf zum ersten Mal Gast in der Churer Höflibeiz. Ein heisser Abend! 

2005: Premiere «komisch»: Programm Nummer drei ist jetzt in der Klibühni Chur zu Gast. Coirason ist im Kleintheater angekommen. Die Klibühni wird zum Zuhause. Weitere Auftritte in Bündner Lokalen, im Lichtenstein und im Casinotheater Winterthur. 

2007: Der Look bleibt und neues Programm «sowieso so» feiert Erst- und Uraufführung in der Kli- bühni, das Theater. Und Coirason spielt und spielt. Lange. Und immer öfter Gastauftritte anderenorts. Und Galas, Galas, Galas. Die Drei von Coirason haben ihr Strickmuster gefunden. Und sie arbeiten weiter. Schreiben dutzende Lieder. Viele bleiben in der Schublade oder im Probenraum hängen. Andere werden zu Gassenhauern. 90 Minuten Bühnenprogramm. Die Lieder der alten Programme kommen mit. Kulturförderpreis der Stadt Chur 2008. 

2009: «melodisch modisch» ist nicht nur der neue Look, sondern auch das Programm. Coirason fokussieren ihre Stärken und machen das was sie tun, einfach gerne. Kommen etwas umher bei denen da unten und bleiben doch am liebsten da oben. Vertreten den Gastkanton Graubünden an der Kleinkunstbörse in Thun. Bestaunen der Showgrössen und selber mitmischen mittendrin. Dernière 2012 im Dimitri-Theater in Verscio!

2012: Nach zweieinhalb Jahren Spielzeit des letzten Programms folgt «wortakrobatisches tonturn- fest». Der Titel bringt auf den Punkt, was Suter, Bläsi und Stalder da eigentlich tun. 26 ausverkaufte Vorstellungen in der Churer Klibühni. Die alten Spielstätten laden weiter ein. Raiffeisen Cultura Preis im cinema sil plaz Ilanz. Nach bald fünfzehn gemeinsamen Bühnenjahren ist der Spass noch nicht vergangen. 

Und es geht anders weiter: 2014 - heute

2014: Suter nistet sich in Basel ein und entscheidet sich, auszusteigen. Letzter gemeinsamer Auftritt am 15.11.2014 am langen Samstag in Chur. Derweil proben Bläsi und Stalder, jetzt wieder als Tandem unterwegs. Der Name bleibt, das Strickmuster in Teilen. Labor: Alles wird auf den Kopf gestellt, Bewährtes kommt mit, Neues hinzu. Die Gesichter älter. Aber dafür können sie doch nichts! Bläsi testet neue Tasten, Stalder wirft sein gut gedientes Trommelwerk über den Haufen und sucht sich was anderes. Texte, Lieder, Tasten, Stimmen, Mimik. Coirason bereitet sich intensiv auf das neue Programm vor. Testen das Zweisein live und ohne doppelten Boden: «Liederlich» in der Postremise Chur und «Hechtsprung» in den Zürcher Frühling 2015. 

2015: «Spielzweispiel» Die Premiere der zwei im November. Ja, in der Churer Klibühni. Unzählige Spielabende in Chur und im ganzen Land. Coirason hat sich erfolgreich à deux positioniert und überzeugt mehr denn je! 

 

2018: Mit «zweispiel2 – zagabumm & leise» erfinden sich Bläsi und Stalder (Première am 24. Oktober in Klibühni Chur!) noch einmal ganz neu: Das achte Programm in Folge, insgesamt über 18 gemeinsame Jahre auf der Bühne und ungebremst mit Spass und Verve bei der Sache. Auf der Karte steht, was fortan gilt. Leichtes Spiel bis zum 20-Jahre Jubiläum?

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